Neues semester hat Begonnen

Pünktlich zum Frühling begann auch mein neues Semester, das zweite Semester.
Keine zwei Monate sind um und schon gibt wieder was zu berichten.
Spill the Tea with T.

Für das Studium läuft es erstmal sehr entspannt. Ich werde erstmal die ganzen Studienbriefe durchlesen und Literaturen sammeln. Bis zum Ende des Semesters stehen mir zwei Hausarbeiten, zwei Einsendeaufgeben und eine mündliche Prüfung an. Auf der Arbeit bei Peek&Cloppenburg läuft es ganz gut, auch wenn einige Kunden gibt, die es nicht verstehen, warum das Ankleben der eigenen Mitarbeiternummer auf die Etiketten nicht nur für die Beratung bestimmt sei, sondern auch für die Aufmerksamkeiten, für die Ordnung der Verkaufsfläche und das Aufräumen der Umkleidekabinen. Im März war ich in Frankenthal und dort fand an einem Wochenende die Gala statt. Eine Gala, die der Gehörlosensportverein aus Rheinland-Pfalz organisiert hat und mich dort willkommen hieße. Ich lernte dort auch die zukünftigen Handballer und Bundestrainer des Deutschen Gehörlosensportbund kennen. Ich war begeistert von dieser Gala und konnte vieles von dort mitnehmen. Nachdem ich das Wochenende um einiges was erleben konnte, ging von dort aus nach Wien und ich hatte dort  wieder meine dreitägigen Seminar gehabt.  Das  Thema war externes und internes Rechnungswesen, komme damit bis heute immer noch nicht klar. Ein Modul, dass bei mir erst im dritten Semester kommt. Dit kann warten… soweit gut, war es aber trotzdem schön wieder  in Wien zu sein und konnte auch meine Kommilitonen wiedersehen. 

Mir ging im Monat März nicht sonderlich gut, gesundheitlich war ich irgendwie angeschlagen mit meiner Müdigkeit, das Schnupfen und auffällig die Kurzatmigkeit beim Training, entweder mein Körper macht langsam schon finito, oder meine Kondition hatte sich drastisch verschlechtert oder ich hab was. Wie jede Woche ich zweimal zum Testen ging, war stets negativ. Bis ich auf einmal positiv war, wurde mir klar dass die ganzen auffälligen Symptome mit Covid zusammenhing. Ich merkte aber auch dass mein Hörvermögen am rechten Ohr  nicht besserte. Man müsse sich wie bei einer Erkältung vorstellen, dass man dadurch ein wenig schlechter hört, nur bei mir hielt es länger and und die Schmerzen im Ohr kamen immer wieder. Nicht desto trotz ließe ich mich nicht davon ablenken und negativ beeinflussen. 

Nach den Erlebnissen (Gala in Frankenthal und Seminar in Wien) war der Monat März auch wieder um und konnte schon gleich den Koffer packen für den fünf tägigen Lehrgang in Haßloch. Dort lernte ich das gesamte Handballteam des deutschen Gehörlosensport kennen und trainierte intensiv die Positionen Rechtsaußen und RR. Es war sehr cool dort, das Team ist wirklich mega, wie eine Familie und mir hat es richtig viel Spaß gemacht. Handball ist ohne hin schon mein Fleisch und Blut, aber das war God on the heaven!

Für die Deaflympics 2022 in Brasilien wünsche ich meinen Team viel Erfolg und dass wir eine Medaille holen - natürlich Gold!

Nach dem Lehrgang war auch schon fast Ostern und ich wollte spätestens da meine Familie wiedersehen. Ich recherchierte wie die Flüge fliegen und Züge fahren. Uff, alles so teuer, Strecke zwischen München und Berlin wird wieder was gebaut und eine Fahrt kostete 180€  aufwärts -  frechheit! Und Flug zwischen Innsbruck und Berlin wurde eingestellt, gibt nur zwischen Oktober und Februar. Na toll! Nun hab ich meiner Familie abgesagt, dass ich nicht kommen werde. Ne ne so leicht gebe ich nicht auf, zwei Tage vor Karfreitag (in Österreich ist kein Feiertag, ja ich weiß) kam ich auf die Idee nach Mitfahrgelegenheit zu schauen und fand eine und buchte mir ganz schnell für 25€ von München nach Berlin - perfekt! Ich habe auf Instagram meiner Familie die Story ausgeblendet, damit sie nicht wissen dass ich auf dem Weg nach Berlin/ nach Hause bin. Ich hielte mich für einen halben Tag in Berlin auf bevor ich dann weiter nach Neubrandenburg gefahren bin. Die Überraschung hat geklappt und meine Eltern haben sich gefreut - einen Tag später, am Karfreitag, machte meine Oma die Haustür auf und stand sprachlos da, als sie mich gesehen hat - ach war dieser Moment schön! Ostern war eine schöne Zeit mit meiner Familie im Norden  und in Berlin. 

Nun wieder zurück in Innsbruck und nach einer Woche gab es auf der Arbeit einen Höhepunkt: Ich hatte an dem Tag schon Kopfschmerzen, die Ohren pfiffen den ganzen Tag (Tinnitus) und meine Ohren taten auch weh. Es war schon sehr belastend und trotz positiv bleiben, hielte ich es nicht mehr aus, bis mir dann etwas schwindelig wurde und erschreckte mich kurz, wie meine Ohren dann nicht mehr empfangbar waren.